Letzter Einsatz: Einsatz für die IuK; Anforderung der Bereitschaft Düren-Euskirchen; Freitag, 27. August 2010
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Vereint im Münsterland gepumpt

Geschrieben von: Thomas am 30.08.2010 um 12:02 Uhr.

Quelle/n: • euskirchen-online.de

Die Kölner Bezirksregierung hatte die „Feuerschutzbereitschaft II Düren Euskirchen“ am Freitag um 11.50 Uhr alarmieren lassen, nachdem sich abzeichnete, dass die Münsteraner dringend überregionale Hilfe benötigten.

Kreis Euskirchen - 168 Feuerwehrmänner aus dem Kreis Euskirchen pumpten im Münsterland, was die Saugrohre hergaben. Von Freitagabend an waren sie gemeinsam mit ihren Dürener Kollegen im Dauereinsatz im Katastrophengebiet im Bereich Ahaus. Nachdem sich die Zustände im Einsatzgebiet wieder einigermaßen normalisiert haben und die ganz große Flut abgelaufen ist, sind die Eifeler Helfer inzwischen wieder zu Hause. Sie konnten den Einsatz am Samstagmorgen um 5 Uhr beenden.

Die Kollegen vom Technischen Hilfswerk, die ebenfalls zur Hilfeleistung aus dem Kreis Euskirchen alarmiert worden waren, wurden jedoch noch einige Zeit darüber hinaus mit ihrem leistungsstarken Gerät benötigt.

Damit bewährte sich ein Konzept, das je nach Bedarf an Katastrophenstellen die jeweils benötigten Helfer aus ganz NRW zusammenziehen kann. Immerhin konnte allein durch den Einsatz der Feuerwehren aus der Region dafür gesorgt werden, dass 128 voll gelaufene Keller leergepumpt wurden. Ansonsten hätten die betroffenen Menschen mindestens Stunden, wenn nicht Tage, länger auf Hilfe warten müssen.

Die Kölner Bezirksregierung hatte die „Feuerschutzbereitschaft II Düren Euskirchen“ am Freitag um 11.50 Uhr alarmieren lassen, nachdem sich abzeichnete, dass die Münsteraner dringend überregionale Hilfe benötigten. Zuvor hatte dort das Tief „Cathleen“ weite Teile des Landes überschwemmt, in Steinfurt musste sogar Katastrophenalarm ausgelöst werden. Die örtlichen Helfer hatten bereits bis an ihre Belastungsgrenzen gepumpt, aber im Lauf des Freitags mussten sie abgelöst werden. Als Ersatz rückten unter anderem die Euskirchener an.

Aus dem Kreisgebiet beteiligten sich zwei Löschzüge an dem Einsatz, parallel dazu waren die Ortsverbände Euskirchen und Schleiden mit jeweils speziellem Gerät aufgerufen: Die Euskirchener sind die Pumper, die Schleidener die Beleuchter der Einsatzstellen. Mit solchen Einsätzen haben beide bereits einige Erfahrungen.

43 Fahrzeuge
Die Helfer aus dem Kreis Euskirchen sammelten sich zunächst am Kommerner Freilichtmuseum, von dort ging es weiter nach Stockheim zum Feuerwehrzentrum des Kreises Düren. Dort vereinigten sich die Wehren beider Kreise, dann ging es zügig in Kolonnenfahrt mit insgesamt 43 Fahrzeugen Richtung Münsterland. Als Vorauskommando zur Klärung der Lage im Einsatzgebiet eilte der Weilerswister Gemeindebrandinspektor Peter Ditz nach Ahaus.

Nach Auskunft von Harald Heinen, dem Feuerwehrchef der Gemeinde Kall, der die Feuerschutzbereitschaft vor Ort managte, wurden die Helfer zunächst zu dem Ort Ottenstein beordert. Da war der Wasserstand jedoch noch so hoch, dass ein Leerpumpen von Kellern keinen Sinn gemacht hätte. Daraufhin ging es weiter nach Ahaus, wo ebenfalls ganze Straßenzüge unter Wasser standen.

Als ausgesprochen hilfreich erwiesen sich die Hannibal-Pumpen des THW bei diesem Einsatz. Nachdem die Pumpen am Samstag 20 Stunden ununterbrochen gelaufen waren, hatten sie bereits sechs Millionen Liter Wasser gefördert. Damit wurde das zu der Zeit überlastete Pumpwerk in einem Vorort von Ahaus wesentlich entlastet.

(Quelle: Kölner Stadtanzeiger - Text: F.A. Heinen)

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Wäschetrockner in Flammen

Geschrieben von: Thomas am 17.07.2010 um 17:32 Uhr.

Quelle/n: nicht verfügbar

Ort: Kall - Urft
Datum: Freitag der 16. Juli 2010
Zeit: ca. 11:25 Uhr bis 13:30 Uhr

Dichter Rauch zog am Freitagmittag aus einem Keller des Hermann-Josef-Hauses. Da man zunächst nicht wusste, was brennt, löste die Rettungsleitstelle einen Großalarm aus. Der Brand war schnell gelöscht.

Kall - Urft- Ein Kellerbrand in einem Gruppen-Wohnhaus des Hermann-Josef-Heimes in Urft sorgte am Freitagvormittag für einen Großalarm der Feuerwehren der Gemeinde Kall. Gegen 11.30 Uhr war das Feuer in dem allein stehenden Haus der Gruppe auf dem Heimgelände entdeckt worden.

Es wurde von Anfang an vermutet, dass der Wäschetrockner in Brand geraten war, ein Betreten des Kellers war jedoch infolge der starken Rauchentwicklung nicht mehr möglich. Weil das Ausmaß des Brandes nicht abzusehen war, löste die Rettungsleitstelle in Euskirchen Alarm für die Wehren in Kall, Sistig und Wahlen sowie für die Drehleiter der Schleidener Feuerwehr aus.

Mit Atemschutzgeräten ausgerüstet, drang die Feuerwehr in den Keller vor und fand die Vermutung bestätigt, dass der Wäschetrockner brannte. Der war schnell gelöscht. Mit einem Hochdrucklüfter blies die Feuerwehr den Brandrauch aus dem Haus.

(Quelle: Kölnische Rundschau - Bild & Text: Reiner Züll)

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